Wie werden Probebäume ausgewählt ?

Das in Deutschland meist angewandte Probepunktdesign ist ein Kreuztrakt mit vier 25 m langen „Balken“ nach Norden, Osten, Süden und Westen. An deren Enden werden die jeweils sechs nächststehenden Bäume beurteilt, im ganzen also vierundzwanzig Bäume. Einzelne Bundesländer wenden abweichende, jedoch vergleichbare Traktdesigns an. Angesprochen werden nur Bäume, die an der herrschenden Kronenschicht beteiligt sind (Kraft-Klassen 1-3); unterständige und unterdrückte Bäume gehören nicht zur Stichprobe. Die Bäume werden dauerhaft nummeriert, so dass jedes Jahr die selben Bäume beurteilt werden. Tote Bäume verbleiben in der Stichprobe solange sie noch zur herrschenden Schicht gehören und noch Feinreisig aufweisen. Ist dies nicht mehr der Fall, werden sie durch einen neuen Baum ersetzt.